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RollForward > Blog > Körper & Gesundheit > Scheiß drauf? Eben nicht! Der große Darm-Talk

Scheiß drauf? Eben nicht! Der große Darm-Talk

Hubmann Christoph
Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026 12:26
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4 Minuten Lesezeit

Okay, Leute. Schickt die Kinder aus dem Zimmer. Wir reden über Kacke. Jeder tut es. Aber als Querschnittgelähmter ist der Klogang keine Nebensache mehr, die man mal eben in drei Minuten während der Werbepause erledigt. Es ist ein minutiös geplantes, militärisches Manöver. Wenn der Darm nicht mitspielt, ist der Tag im Arsch (buchstäblich).

Inhaltsverzeichnis
  • ​Strategie 1: Der Zeitplan (und das Handy-Ladekabel)
  • ​Strategie 2: Der manuelle Nachdruck
  • ​Strategie 3: Chemie vs. Natur
  • ​Fazit: Keine falsche Scham!

​Das Problem liegt in der Leitung: Die Nerven, die dem Hintern den Befehl „Tor auf!“ oder „Tor zu!“ geben, sind in den unbefristeten Streik getreten. Bei den einen ist die Schleuse krampfhaft verschlossen (Spastik), bei den anderen fehlt jegliche Spannung (schlaffe Lähmung). Das Ergebnis ist ein ständiges Pendeln zwischen Verstopfung (Aua) und Inkontinenz (dem ultimativen Endgegner in der Öffentlichkeit).

​Aber keine Panik, wir lassen uns von unserem eigenen Verdauungstrakt nicht als Geisel nehmen. Hier sind die Überlebensstrategien:

​Strategie 1: Der Zeitplan (und das Handy-Ladekabel)

​Dein Darm ist ein Gewohnheitstier – quasi ein sturer, alter Esel. Versuch, ihn zu trainieren, indem du immer zur exakt gleichen Zeit „auf den Thron“ gehst. Morgens nach dem großen schwarzen Kaffee? Oder abends vor der Netflix-Serie? Völlig egal. Aber halte dich an den Rhythmus. Und ganz wichtig: Nimm dir Zeit. Der Darm lässt sich nicht stressen. Wer sein Ladekabel im Bad hat, um eine halbe Stunde entspannt TikToks zu schauen, gewinnt.

​Strategie 2: Der manuelle Nachdruck

​Darüber spricht wirklich niemand gern, aber es ist die Realität für viele von uns: Die digitale Ausräumung (oder Stimulation). Weil der Muskelreflex fehlt, muss man oft mit dem (behandschuhten und gut eingeölten) Finger nachhelfen, um den Schließmuskel zu triggern oder Reste zu entfernen. Das ist am Anfang eine enorme Überwindung, wird aber schnell so normal wie Zähneputzen.

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​Strategie 3: Chemie vs. Natur

  • ​Flohsamenschalen: Das flüssige Gold des Rollifahrers. Sie machen den Stuhl weich, aber formbar – die perfekte Konsistenz. Aber Achtung: Wer Flohsamen isst, muss trinken wie ein Kamel vor der Wüstendurchquerung (mind. 2,5 Liter). Wenn du zu wenig trinkst, mutieren die Samen in deinem Bauch zu feinstem Zement.
  • ​Zäpfchen (Lecicarbon, Dulcolax & Co.): Der chemische Startschuss. Rein damit, 15 bis 30 Minuten warten und ab geht die Post.
  • ​Irrigation (z.B. Peristeen): Klingt für Anfänger wie eine mittelalterliche Foltermethode, ist aber für viele die absolute Rettung. Man pumpt über einen Ballonkatheter körperwarmes Wasser in den Darm, wartet kurz, und dann… läuft die Maschine. Und zwar kontrolliert. Viele schwören auf diese Darmspülung, weil man danach oft 24 bis 48 Stunden absolute Ruhe hat. Keine bösen Überraschungen auf dem Weg zum Billa.

Zitat

“Meine Lebensqualität wird schon lange nicht mehr in Pferdestärken oder Kontostand gemessen, sondern in planbarem Stuhlgang. Wenn der Darm läuft, läuft das Leben.” – Thomas, 34, Paraplegiker.

​Fazit: Keine falsche Scham!

​Rede mit deinem Urologen oder der Neuro-Urologie. Die Ärzte haben schon alles gesehen und gehört – dein Hintern schockiert dort niemanden. Lass dir Hilfsmittel (Duschrollstuhl, Irrigationssysteme) verordnen; die ÖGK zahlt das, wenn es richtig begründet wird. Aber Achtung, der ÖGK-Duschrollstuhl ist meist ein wackeliges Ungetüm, das eher Unfälle fördert als den Stuhlgang. Mehr dazu in einem weiteren Artikel.

​Es bringt nichts, wenn du dich aus Angst vor einem peinlichen „Unfall“ nicht mehr aus dem Haus traust oder Verabredungen absagst. Ein gut gemanagter Darm ist dein Schlüssel zur Freiheit. Dein Leben findet da draußen statt, nicht auf dem Klo. Packen wir’s an!

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